Unser Ausflug zur Druckerei der Rheinischen Post

Coco (3c), Emily (4b) und Ben (3c), Januar 2020



In der Rheinischen Post
Der Anfang von diesem Artikel beginnt in einer großen Halle. Dort stapeln sich meterhohe Papierstapel. Nicht so wie wir sie kennen, nicht einfach Blätter, die aufeinandergestapelt sind. Ganz anders. Es sind nämlich ganze Papierrollen. Die Luft hier ist übrigens auf einer bestimmten Temperatur, denn das Papier darf nicht zu trocken, aber auch nicht zu nass sein.
Das Ganze müsst ihr euch so vorstellen: Es sind riesige braune Klopapierrollen, halt nur mit echtem Papier. In der Mitte der Halle stehen zwei Menschen, die die Papierrollen auspacken. Mit einem Messer schneiden sie einen Schlitz in die Verpackung und wickeln diese ab. Wenn sie damit fertig sind, kleben sie eine Art Klebeband in Rot auf die Stelle, wo sich sonst das Papier abwickeln würde.
Die Rollen werden auf Schienen in einen anderen Raum befördert. Dort kommen die gabelstaplerartigen Roboter in Einsatz. Dort, wo die Schienen aufhören, fahren die Roboter auf Linien, die extra gemacht wurden, zu ihrem Einsatzort. Dort heben sie ihre Gabelschaufeln an, um die Papierrolle anzuheben. Die Roboter wissen genau, wo sie die Papierrollen hinbringen sollen. Dort gibt es riesige Regale, wo sie die Papierrollen reinlegen können. Oben haben die Roboter ihre sogenannten Augen. Sie sind durchnummeriert.

Die Roboter                     
Sobald die Rolle angekommen ist, kommt ein Roboter auf Kommando und holt das vorbereitete Papier ab. Der Roboter hat unten keine Rollen, sondern eine Platte, die sich immer im Kreis dreht und dadurch fährt er vorwärts. Er fährt die Papierrolle an einen bestimmten Regalplatz im Lager, der vorgegeben ist. Im Lager muss auch eine geringe Luftfeuchtigkeit gehalten werden.
Die Regale, die im Lager stehen, können bis zu vier Etagen haben. Wenn ein Roboter die Rolle unten reinlegt, schiebt er diese mit einem Fließband, das auf ihm befestigt ist und die Rolle liegt im Regal. Wenn er aber die Rolle in die vierte Etage legen muss, fährt er hinten sein Gerüst hoch und hebt die Rolle so nach oben. Sobald der Roboter oben angekommen ist, wird die Rolle wie unten mit dem Fließband ins Regal gefahren.
Wenn der Roboter keinen Auftrag hat, fährt er automatisch in einen Aufladeraum. Dort stellt er sich auf Metallstreifen und lädt sich auf. Sobald der Roboter wieder einen Auftrag kriegt, fährt er los und holt die nächste Rolle ab oder nimmt sich eine Rolle aus dem Regal und fährt sie zum Drucken.
Bei den Robotern hat es noch nie einen Unfall gegeben. Das liegt daran, dass sie eine Kamera oben haben, die sich ständig dreht und sieht, wo der Roboter hinfahren muss. Damit sehen die Roboter ein bisschen aus wie Minions.
 

Die Druckerei
Als Erstes wird die Papierrolle bedruckt. Danach wird die schon bedruckte Papierrolle in die Maschine gerollt. Dort wird sie dann in ihre Form geschnitten. Die Zeitung wird so von der Maschine festgehalten, dass dadurch die kleinen Löcher an der Unterseite der Zeitung entstehen.

Nachdem die Zeitung geschnitten wurde, wird sie an einem Haken durch die Halle gewirbelt bis sie zu einer Maschine kommt, die die Zeitung einmal im Kreis dreht. An der obersten Stelle öffnet sich die Zeitung und die Werbung gleitet in die Zeitung. Danach geht sie wieder zu und kommt mit anderen Zeitungen in einen Karton. Die Kartons werden dann in eine Halle gebracht, wo sie dann abgeholt werden können. In der Druckerei werden 12 Zeitungen pro Sekunde gedruckt.


Das Bild ganz oben zeigt übrigens einen Roboter bei der Arbeit.
Quelle: Rheinische Post

 
Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an unsere Redaktion Brehms Schulleben.